GNSS

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Globale Navigationssatellitensysteme (GNSS) erlauben die weltweite Positionsbestimmung mit geeigneten Empfangsanlagen, die die Mikrowellensignale der Navigationssatelliten verarbeiten können. Derzeit verfügbare Systeme sind das amerikanische Global Poitioning System (GPS) und das russische Glonass-System. Das europäische Galileo System wird in naher Zukunft bereitgestellt.

In der Geodäsie kommen spezielle Empfangsgeräte zum Einsatz, die Beobachtungen auf mindestens zwei Satillitenfrequenzen erlauben. Die nachträgliche Auswertung mit Verwendung von genauen Erdrotationsparametern aus VLBI-Mesuungen und verbesserten Orbits der benutzten Satelliten erlauben eine Ortsbestimmung mit einer Genauigkeit von wenigen Millimetern. Die flexiblen Einsatzmöglichkeiten ermöglichen den Aufbau eines Netzes von permanent betriebenen GNSS-Stationen, die wiederum einen äußeren Rahmen für weitere Verdichtungen z.B. in der Landvermessung schaffen.

GNSS in TIGO

TIGO betreibt einen hybriden GPS/Glonass Javad-Empfänger als Permanentstation. Das speziell konzipierte Monument enthält ein eingebautes Inklinometer für die Beobachtung der Langzeitstabilität. Es erlaubt außerdem die Einmessung mit elektrooptischen Systemen ohne die Antenne demontieren zu müssen.

Die GPS/Glonass Daten werden über den Internationalen GPS Service (IGS) bereitgestellt und dienen primär der Realisierung des globalen terrestrischen Bezussystems.

TIGO hat vier weitere Ashtec Z12 GPS-Empfänger, die in einem regionalen GPS-Netz Erkenntnisse über die regionale Stabilität in der Umgebung von TIGO erbringen sollen.


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